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Perspektivplanung bei Veränderungen und wichtigen Entscheidungen

Manchmal ist nicht sofort klar, wie es weitergehen soll.

Vielleicht steht eine größere berufliche oder persönliche Veränderung an. Vielleicht passen bisherige Wege nicht mehr, eine Entscheidung fühlt sich festgefahren an oder verschiedene Möglichkeiten lassen sich nur schwer gegeneinander abwägen.

In der Perspektivplanung unterstütze ich Sie dabei, Ihre Situation zu sortieren, eigene Bedürfnisse und Ressourcen klarer zu erkennen und realistische nächste Schritte zu entwickeln.

Wann kann Perspektivplanung sinnvoll sein?

Zum Beispiel, wenn Sie

  • vor einer größeren beruflichen oder persönlichen Entscheidung stehen,

  • sich beruflich neu orientieren möchten,

  • nach einer längeren Belastungs- oder Krankheitsphase überlegen, wie es weitergehen kann,

  • merken, dass die bisherige Lebens- oder Arbeitssituation nicht mehr gut passt,

  • verschiedene Möglichkeiten sehen, aber keine klare Richtung finden,

  • eigene Fähigkeiten oder Grenzen schwer einschätzen können,

  • zwischen Sicherheit und Veränderungswunsch feststecken,

  • eine neue Perspektive entwickeln möchten, ohne bereits zu wissen, wie diese aussehen soll.

 

Drei zentrale Fragen

Im Mittelpunkt stehen häufig drei Fragen:

Was ist mir wichtig?
Welche Bedürfnisse, Werte und Prioritäten sollen bei der Entscheidung eine Rolle spielen?

Was bringe ich mit?
Welche Fähigkeiten, Erfahrungen, Ressourcen und Möglichkeiten sind vorhanden?

Was ist realistisch und stimmig?
Welche Optionen passen zu meiner aktuellen Lebenssituation, meinen Grenzen und meinen tatsächlichen Möglichkeiten?

Wie läuft die Perspektivplanung ab?

Je nach Anliegen kann bereits eine einzelne Standortbestimmung hilfreich sein oder ein Prozess über mehrere Termine sinnvoll werden.

Gemeinsam können wir beispielsweise:

1. die aktuelle Situation sortieren:
Was genau soll sich verändern? Wo liegt die eigentliche Entscheidungsfrage?

2. Ressourcen und Kompetenzen sichtbar machen:
Was können Sie, was trägt Sie und was haben Sie vielleicht bislang unterschätzt?

3. Bedürfnisse und Rahmenbedingungen klären:
Was brauchen Sie, damit eine zukünftige Lösung nicht nur theoretisch, sondern auch im Alltag tragfähig ist?

4. Möglichkeiten entwickeln und prüfen:
Welche Optionen gibt es? Was spricht dafür oder dagegen? Welche Vorstellungen beruhen möglicherweise eher auf Sorge als auf tatsächlichen Grenzen?

5. nächste Schritte festlegen:
Aus einer allgemeinen Idee wird ein konkreter und überschaubarer Handlungsplan.

Was Perspektivplanung nicht ist

Perspektivplanung ist keine Berufsvermittlung, keine medizinische Begutachtung und keine Rechts- oder Sozialberatung.

Sie ersetzt auch keine Psychotherapie, wenn psychische Beschwerden im Vordergrund stehen und behandlungsbedürftig sind.

Ziel ist vielmehr, bei komplexen Veränderungs- und Entscheidungssituationen Klarheit, Orientierung und einen realistischen nächsten Schritt zu entwickeln.

Termine sind in der Praxis in Wedel und online möglich.

[Perspektivgespräch anfragen]

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